Über Hund-kratzt-sich.de


Ich habe mich ausgiebig mit dem Thema "Hund kratzt sich" beschäftigt. Ich habe selbst Hunde, seit dem ich ein Kind bin und habe derzeit 2 Hunde, bei denen das Problem des Kratzens, besonders an den Ohren, sehr oft auftrat. Auf der Seite habe ich alle möglichen Ursachen und viele Lösungsansätze zusammengefasst, um das für Dich und Deinen Hund lästige Kratzen endlich zu bekämpfen.

Allgemeines




Wenn Hunde sich kratzen und jucken, heißt es noch lange nicht, dass es automatisch Flöhe sind. Leider wird in unserer heutigen Gesellschaft aber gleich davon ausgegangen. Zur Folge hat das, dass man gerne mal einen blöden Spruch bekommt, wenn man mit dem Hund unterwegs ist und dieser sich kratzt: „Hat Ihr Hund etwa Flöhe?“ Wer Katzen hat, kennt das sicherlich auch. Es ist nunmal so, dass Hunde sich, genau wie Menschen auch, kratzen, wenn es juckt. Gerade wenn man ein Fell hat, entsteht häufig ein Juckreiz. Als Mann kennt man das vielleicht, wenn man einen Bart hat. Es gibt nahezu unzählige Gründe, warum sich Dein Hund ständig kratzt. Je nach Grund gibt es dann auch einen individuellen Lösungsansatz. Auf dieser Seite wird Dir geholfen. Versuche das Problem Deines Hundes zu erkennen und helfe ihm dadurch. Denn das Kratzen kann für Deinen Hund nicht nur lästig sein, sondern auf Dauer auf zu gesundheitlichen Problemen führen bzw. auf gesundheitlichen Problemen beruhen. Hier wird Dir geholfen, egal ob Dein Hund sich nur manchmal oder andauernd kratzt!

Wo kratzen sich Hunde überall?


Hunde kratzen sich eigentlich überall dort, wo es juckt - das ist klar. Hier einmal die Stellen, an denen das Kratzen besonders oft vorkommt:

  • am Ohr
  • am Kopf
  • am Kinn
  • am Auge
  • an der Schnauze
  • am Bauch
  • an den Pfoten
  • am Rücken

Wie kann der Hund an den Stellen kratzen?


Wie der Hund kratzt, ist von Hund zu Hund und von Stelle zu Stelle unterschiedlich. Hier einmal unterschiedliche Ausprägungen:

  • Kratzen mit der Pfote / mit den Krallen
  • Kratzen durch Knabbern
  • Kratzen durch Schlecken
  • Kratzen durch Räkeln auf dem Boden

Was können die Gründe für das Kratzen des Hundes sein?




Im Folgenden habe ich einmal alle bekannten Gründe für das Kratzen Deines Hundes stichwortartig zusammengefasst. Im weiteren Verlauf dieser Seite werden dann die einzelnen Gründe nochmal genau aufgeschlüsselt und Lösungen aufgezeigt. Mögliche Ursachen für das Kratzen:

  • Dein Hund leidet an einer Allergie. Häufige Allergien stellen Allergien gegen Flohspeichel, gegen Blütenstaub bzw. Pollen oder gegen bestimmte Inhaltsstoffe von Hundefutter dar.
  • Lästige Parasiten könnten Deinen Hund befallen haben. Häufiger Parasitenbefall entstehen durch Flöhe, aber auch ein Zeckenbiss oder der Befall von Milben lösen fiese Juckreize bei Deinem Hund aus.
  • Dein Hund könnte unter einer Entzündung leiden. Gerade wenn sich Dein Hund an den Ohren kratzt, kann es durchaus sein, dass sich dort was entzündet hat.
  • Oftmals sind Hunde nicht von Parasiten, sondern von Pilzen befallen. Klingt zunächst ein wenig merkwürdig, ist aber grundsätzlich nichts unnatürliches.
  • Dein Hund kann an trockener und schuppiger Haut leiden. Einige Hunde benötigen von Zeit zu Zeit die richtige Fellpflege. Einige Hunde haben von Natur aus eine trockene Haut.
  • Das Kratzen kann mit unter auch psychologisch bedingt sein. Eine Verhaltensstörung, zum Beispiel durch ausgeprägte Eifersucht, Einsamkeit oder Angst bedingt, können Kratzattacken Deines Hundes auslösen.
  • Das Fellkleid Deines Hundes könnte auch verdreckt sein. Manchmal sammelt sich im Laufe der Zeit all möglicher Kram im Fell Deines Hundes. Wer da nicht regelmäßig ausbürstet, hat einen sich kratzenden Hund.
  • Dein Hund kann durchaus auch von einem Insekt gestochen worden sein. Das ist gar nicht mal so selten, sondern kommt gerade im Sommer sehr oft vor. Genau wie beim Menschen fängt hier die Haut im Heilungsprozess an zu jucken.
  • Eine ersthaftere Krankheit könnte Deinen Hund befallen haben. Vorab: das ist eher seltener der Fall, sollte aber dennoch ggf. vom Tierarzt untersucht werden, soweit der Juckreiz durch geeignete Maßnahmen nicht von alleine verschwindet. Der Juckreiz könnte ein Symptom von Hormonverirrungen oder Schilddrüsenunterfunktion sein.

Allergien beim Hund, die das Kratzen auslösen




Eine Allergie ist eine Reaktion des Immunsystems. Ausgelöst werden sie durch unterschiedliche Gründe. Das Kratzen Deines Hundes kann folglich ein Symptom einer Allergie sein. Folgend die häufigsten Arten von Allergien:

Flohallergie: Diese Allergie stellt die häufigste Allergie bei Hunden dar. Ausgelöst wird sie durch Flohspeichel. Die sogenannte Flohspeichel-Allergie-Dermatitis bewirkt, dass der Hund gegen einige Bestandteile des Speichels vom Floh reagiert, sobald diese mit der Haut Kontakt aufnehmen. Meistens tritt die Allergie erst auf, wenn der Hund bereits einmal mit Flöhen befallen war. Oftmals ist der Katzenfloh der Übeltäter. Man kann einige Anhaltspunkte finden, um zu prüfen, ob der Hund vielleicht unter dieser Allergie leidet. Zunächst tritt die Allergie in der Regel zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr auf. Sie tritt vermehrt im Bereich der Leiste, des Schwanzes oder der Lenden auf. Im weiteren Zusammenhang mit dieser Allergie treten kleinere Schwellungen der Haut auf, ein vielen Fällen bildet die Haut eine Art Verkrustung. Bei intensiver Allergie sowie Nichtbehandlung tritt auch partieller Haarausfall auf. Ein Test kann beim Tierarzt gemacht werden, die beste Behandlung ist allerdings das Fernhalten der Flöhe vom Hund. Mithilfe von Flohmittel und Flohshampoo (Empfehlung: Herba Max Flohshampoo für Hunde) können Flöhe effektiv entfernt werden, bei regelmäßiger Anwendung und dem Einsatz eines geeignetes Flohschutzmittels (Empfehlung: Beaphar - Bio Spot On Tropfen für Hunde) kann ein langfristiges Fernhalten erreicht werden.

Dermatitis bei Hunden: Hunde können gegen alle möglichen Umweltstoffe allergisch sein bzw. eine Allergie bilden. Häufige Beispiele stellen dabei Pollen bzw. Blütenstaub dar. Klassische Symptome dieser Allergie sind trockene Haut beim Hund, vermehrte Schuppenbildung, Verkrustungen, Rötungen oder auch Haarverlust. Ob Dein Hund eine solche Allergie hat, kann aber sicher nur der Tierarzt sagen. Abhilfe , zumindest um die Beschwerden zu lindern, schafft unser Meinung nach die beruhigende Hautcreme von der Natural Dog Company . Die Creme eignet sich gut bei bakterieller Follikulitis, Dermatitis, Alopezie, Räude, oder bei trockener und juckender Haut.

Futtermittelallergie: Eine sehr häufige Ursache stellt auch die Futtermittelallergie bei Hunden dar. Bei dieser Allergie ist der Hund gegen bestimmte Bestandteile des Futters allergisch. Häufig merkt man das, wenn man das Hundefutter gewechselt hat und plötzlich das Kratzen als Symptom dieser Allergie auftritt. Nach aktuellen Studien stellen vor allem Eiweiße oder Eiweißverbindungen die Allergene für das Tier dar. Getreide oder Weizen führen häufig zu Allergien bzw. stellen Allergene dar (die Eiweißbestandteile), aber auch Huhn, Rind, Lamm, Soja oder Mais wurden als häufige Übeltäter identifiziert. Übrigens sind Fisch, Reis und Schwein weniger verantwortlich für solche Allergien. Die Allergie kann im Vergleich zu den beiden vorherigen Allergien in jedem Alter des Hundes auftreten, auch schon als Welpe oder erst als Senior. Es kann durchaus sein, dass das Jucken und Kratzen einhergeht mit Erbrechen, Durchfall, Blähungen oder lautem Magenknurren. Es gilt herauszufinden, ob das Futter, welches Du Deinem Hund gibst, die Ursache für das Kratzen ist. Im Idealfall findet man heraus, welcher Inhaltsstoff dafür verantwortlich ist. Für mich gibt es zwei absolute hilfreiche Hilfsmittel für diese Allergie. Zum einen Antiallergikerfutter für Hunde, hier kann ich das Royal Canin Hypoallergenic empfehlen. Als Alternative bietet sich eine Futtermittelergänzung wie das Anibio Allergoderm.

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Mein Hund hat Parasiten - Flöhe, Zecken oder Milben




Hunde werden gerade in den wärmeren Monaten im Jahr häufiger von Parasiten befallen. Das hauptsächliche Problem liegt da bei Flöhen, Zecken oder Milben. Solche Paraisiten erzeugen einen extremem Juckreiz bei Deinem Hund. Folgend einmal eine Übersicht der einzelnen Befall-Arten und wie man dagegen vorgehen kann.

Dein Hund hat Flöhe



Wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, der kämmt seinen Hund einmal mit einem Flohkamm aus. Ein solchen Kamm bekommt man in jedem gut sortierten Drogeriemarkt für wenige Euro. Flöhe selbst sind mit dem Auge sichtbar, sie äußern sich als keine, oft hüpfende schwarze Punkte, die im Kamm hängen bleiben oder von diesem wieder runterspringen.

Falls Du erkannt hast, dass Dein haariger Feund von Flöhen befallen ist, dann heißt es zu handeln. Zunächst gilt es, das Problem direkt beim Schopf zu packen - Dein Hund muss die Flöhe los werden. Am besten hilft hier tatsächlich ein Anti Floh Shampoo für Hunde. Es gibt zwar auch Medikamente beim Tierarzt, aber im Fell befinden sich auch Larven und anderer etwaiger Dreck, sodass Du Deinen Hund hiermit auf jeden Fall ein paar Mal waschen solltest. Nachdem Du das Problem mit den Flöhen am Hund in den Griff bekommen hast, gilt es, die Umgebung von Flöhen frei zu bekommen. Denn ansonsten kommen die Biester immer wieder. Floh-Larven können bis zu einem Jahr ohne Wirt auskommen. D.h. wenn sich so eine Larve auf dem Sofa oder in Deiner Bettdecke befindet, dann kann es sein, dass diese trotzdem schlüpft und Deinen Hund erneut befällt. So entsteht ein Teufelskreis. Für solche Fälle ist ein Langzeit-Ungeziefer-Umgebungsspray empfehlenswert, hiermit kann man alle Textilien und Möbel einsprühen und die Flöhe sterben ab. Trotzdem ist es ratsam sowas wie Bettwäsche einmal gründlich zu waschen (bei mindestens 60 Grad). Wenn Du präventiv gegen Flöhe vorgehen möchtest, dann solltest Du einen Spot on, im Idealfall mit natürlichen Wirkstoffen, verwenden. Übrigens: Durch das Essen und Zerknabbern von Flöhen kann sich Dein Hund mit Bandwürmern infizieren und dann auf den Menschen übertragen!

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Dein Hund hat Zecken



Zecken sind nicht nur kleine, nervige Tierchen, die bei Deinem Hund einen fiesen Juckreiz auslösen, sondern sie sind auch noch gefährliche Krankheitsübeträger. Meistens kann man Zecken erst erkennen, wenn sie sich schon verbissen haben und voller Blut gesaugt haben. Wenn Du das erkennst, dann solltest Du die Zecke schnellstmöglich entfernen, und zwar ohne den Körper abzureissen und den Kopf in der Haut stecken zu lassen. Eine sichere und einfache Möglichkeit das zu tun bietet eine Zeckenkarte, mit der Du die Zecke gut packen und rausziehen kannst. Bitte fange nicht an die Zecke mit Drehbewegungen und eine Pinzette auszuwurschteln, das klappt meistens nicht und der Kopf bleibt stecken. Das hat oftmals für den Hund unangenehme Entzündungen zu folge. Präventiv kann man hier natürlich auch auf die Hilfe eines Spot on setzen.

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Dein Hund hat Milben



Wenn man beim Hund vom Milbenbefall spricht, so ist es in der Regel die Grasmilbe, die Deinen Hund quält. Diese Art von Milben übeträgt zwar keine Krankheiten, der Juckreiz ist aber dafür umso schlimmer. Erkennen kann man Grasmilben, wenn man den Hund einmal mit einem weißen Tuch "abwischt". Sind auf dem Tuch dann kleine orangerote Krümelchen, so sind das Grasmilben. Solche Milben sind übrigens, wie der Name schon sagt, vorwiegend im Gras, auf Wiesen und im Garten anzutreffen. Ihre Eier werden auf Grashalmen und Moosflächen abgelegt. Häufig sind beim Milbenbefall die Ohren betroffen. Ähnlich wie beim Flohbefall solltest Du beim akuten Befall auf die Hilfe eines Anti-Milben-Mittel setzen. Zur Vorsorge ist ebenfalls wie beim Floh ein Spot on zu empfehlen. Aber auch eine entsprechende Graspflege (Rasen immer schön kurz halten) im eigenen Garten können vorbeugend helfen. Ebenso solltest Du Wiesen und Äcker in der Erntezeit meiden. Zu den häufigsten Milben, die Hunde befallen, zählen übrigens aus die Räudemilben und die Herbstgrasmilben, eine Milbe die bei uns besonders oft zwischen Juli bis Oktober aktiv ist.

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Pilze beim Hund, die das Kratzen auslösen




Eine weitere Möglichkeit, warum sich Dein Hund ständig kratzt, ist der Pilzbefall. Die Infektion mit Hefepilzen stellt hierbei die häufigste und wahrscheinlichste Ursache dar. Im Folgenden erklären wir Dir, war Hefepilze sind, wie man sie erkennt und was man dagegen tun kann.

Hefepilze gehören natürlicherweise zur Hautflora Deines Hundes. Auch beim Menschen ist ein gewisser Grad an Hefe in der Hautflora natürlich. Ist das Immunsystem Deines Hundes nun aus irgendwelchen Gründen angegriffen oder geschwächt, so kann es sein, dass sich das natürliche Gleichgewicht dieser Hefepilzen dahingehend verändert, dass eine übermäßige Vermehrung der Pilze die Hautflora durcheinanderbringen. Aber auch ein Immunsystem, welches ativer ist als es sein sollte, kann zur einer Verschiebung des Gleichgewichts führen, was wiederum Allergien auslösen kann. Nicht selten kommt es dann vor, dass der Hund gegen sein eigenes Hefe-Mileu allergisch wird. Dies zählt dann zu den häufigsten Erkrankungen, durch die Dein Hund beginnt sich zu kratzen.

Anzeichen: Wer wirklich zu 100% sicher gehen möchte, der sollte seinen Hund beim Tierarzt testen lassen. Aber man kann anhand einiger Anzeichen eigentlich selber auch gut erkennen, ob der Hund von Pilzen befallen ist oder nicht: Hefe hat einen eigenen speziellen Geruch. Vergleichbar mit verschimmelten Brot, sehr beißend, ähnlich wie muffige alte Turnschuhe. Solche Pilzinfektionen treten übrigens häufig an den Pfoten des Tieres auf, der Hund knabbert also vorwiegend an seinen eigenen Pfoten. Aber auch die Ohren sind sehr oft betroffen. Sollte also die Pfote oder die Ohren Deines Hundes übel stinken, dann kann es sein, dass er eine Pilzinfektion hat. Gerade wenn er sich an diesen Stellen kratzt, schubbert oder kanbbert.

Behandlung: Ein Tierarzt verschreibt in solchen Fällen in der Regel Antiobitoka, um die Bakterien zu killen. Aber grundsätzlich ändert das nichts an der Tatsache, dass die Infektion einen Ursprung, einen Grund hat. Diesen gilt es zu bekämpfen, um erneute Befälle zu verhindern. Wichtiger Knackpunkt ist hier die Ernährung. Du solltest also eine Anti-Hefepilz-Diät starten. Wichtig ist hierbei, dass Du bei der Fütterung komplett auf Zucker verzichten solltest. Wenn Du also Leckerlies kaufst, schau vorher auf die Nährwertzusammensetzung. Viele Hersteller verwenden noch Zucker, andere hingegen verzichten mittlweile ganz darauf. Auch beim normalen Futter sollte kein Zucker enthalten sein. Das ist nicht immer ganz einfach, das passende Futter zu finden, aber empfehlenswert ist zum Beispiel das Getreidefreies Hypoallergenes Hundefutter ohne Zucker, Mais oder Weizen. Außerdem ist es ratsam, Ohren, Pfoten und Fell einmal vernünftig zu desinfizieren und speziell zu pflegen mit einem Pilz & Milben, Fellpflege und Pfotenpflege Mittel

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Dein Hund kratzt sich wegen trockener und/oder schuppiger Haut




Hunde können ganz genau wie auch Menschen an trockener und schuppiger Haut leiden. Bei Menschen ist das am Kopf spührbar, wenn man Schuppen hat, dann kratzt es am Kopf. Bei Hunden kratzt es dann halt am ganzen Körper.

Trockene Haut

Trockene Haut bei Hunden kommt häufiger vor als man das denkt. Das Problem dabei ist, dass man das grundsätzliche Problem ja nicht sieht, weil ja Fell über der Haut liegt. Der Juckreiz und das Kratzen resultiert aus der trockenen Haut und ist daher das Symtom dieser. Bei trockener Hundehaut speielen meistens einer der drei folgenden Gründe eine Rolle:

Mangelnde Nährstoffe: Oftmals ist die Haut trocken, wenn Dein Hund nicht genügend notwenige Nährstoffe erhält. Das ist dann in der Regel durch das Futter bedingt. Wichtig sind u.a. vor allem Vitamin-E, Zink und essentielle Fettsäuren. Futter mit Fischöl ist dabei oftmals eine gute Wahl. Es gibt spezielles Hundefutter für Hunde mit Hautptoblemen.

Du streichelst Deinen Hund zu wenig: Hunde produzieren selbst Fett. Genau wie Menschen. Durch das Streicheln Deines Hundes verteilst Du das Fett auf eine natürliche Art und Weise am ganzen Körper. Oft kommt es vor, dass Hunde trockene Haut haben, wenn man sie zu wenig streichelt.

Chemikalien im Hundeschampoo: Wenn Du Deinen Hund regelmäßig badest oder abduscht, dann achte mal darauf, was alles im Schampoo drin ist. Hunde reagieren ziemlich empfindlich auf Chemikalien, auch in speziellen Hundeshampoos sind oftmals viele drin. Meine Empfehlung ist hier Teebaumöl Shampoo für Hunde. Dieses beruhigt trockene und gereizte Hundehaut und mindert den Juckreiz!

Schuppige Haut

Meistens resultieren Schuppen aus trockener Haut, da Schuppen kleine abgestorbene Hautreste sind. Auch hier ist die Ursache meistens in einen Nährstoffmangel zu finden. Besonders oft fehlen Hunde Zink sowie Vitamin C und E. Hier gibt es spezielle Nahrungsergänzung, die man zufüttern kann. Alternativ kann man auch versuchen, die Schuppen mit der Kraft der Natur zu besiegen. Empfehlenswert ist der Einsatz von Aloe Vera und Meersalz sowie weiteren Mineralien. Hier kann ich den Einsatzes eines speziellen Sprays empfehlen, welches gegen Schuppenbildung und Milbenbefall hilft und dabei auch ohne Alkohol auskommt.

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Dein Hund kratzt sich am Ohr




Du beobachtest in letzter Zeit, dass sich Dein Hund immer wieder am Ohr kratzt? Dabei kratzt sich Dein Hund aber nicht an weiteren Stellen seines Körpers? Dann ist dieser Abschnitt relevant für Dich! Folgende Gründe kann das Kratzen am Ohr Deines Hundes haben:


Die harmloseste Möglichkeit, warum sich Dein Hund ständig am Ohr kratzt, ist einfach nur Dreck und Schmutz im Ohr. Neben Ohrenschmalz kann sich auch anderer Dreck dazugesellsen, zum Beispiel aus dem Garten o.ä. Du solltest die Ohren Deines Hundes regelmäßig sauber machen. Ein anderer Grund, der sehr sehr häufig vorkommt, sind Ohrmilben beim Hund. Solche Ohrmilben kannst Du relativ einfach erkennen: Durch Ausscheidungsprodukte der Milbe verfärbt verfärbt sich der Ohrenschmalz Deines Hundes bräunlich. Zusätzlich hierzu wird die Produktion von Ohrenschmalz angeregt, sodass dieser einfach vermehrt auftritt. Wenn man die Ohrenmilben nicht loswird, können Entzündungen daraus resultieren (zu erkennen an Rötungen oder sogar Blutungen). Sollte das aber nicht ersichtlich sein, so ist es definitiv noch nicht zu spät, selbst Hand anzulegen, denn Dreck, Schmutz und Ohrenmilben bekommt man meistens selber, ohne Tierarzt, problemlos in den Griff. Hierfür gibt es einen speziellen Ohrreiniger für Hunde, der bei regelmäßiger Anwendung überschüssigen Ohrenschmalz, Schmutz und Ohrmilben beseitigt und somit auch das Vermehren und Verbreiten von Bakterien verhindert, die wiederum schmerzhafte und lästige Entzündungen auslösen können. Bei aktuem Befall von Ohrenmilben solltst Du dieses Produkt mindestens 3 Wochen anwenden. Aber wie gesagt, die Ohren kannst und solltest Du hiermit auch in regelmäßigen Abständen vorbeugend reinigen. Du gibst eine kleine Menge in den Gehörgang und massierst sie danach vorsichtig ins Ohr - ganz einfach! Wichtig: Wenn Dein Hund danach seinen Kopf schräg halten sollte oder Du das Gefühl hast, er hätte Gleichgewichtsprobleme, dann könnte dies auf Probleme mit dem Trommelfell hindeuten, welche durch die Flüssigkeit erst sichtbar werden (nicht dadurch ausgelöst werden).

Ein weiterer Grund, warum sich Dein Hund ständig am Ohr kratzt, könnte eine Entzündung sein, ausgelöst durch die oben genannten Problematiken, also zum Beispiel durch zu viel Ohrenschmalz, die das Vermehren von Bakterien fördert. Erkennbar wird das durch Rötungen und/oder Blutungen am/im Ohr. Zudem ist Dein Hund in solchen Fällen sehr berührungsempfindlich. Als Begleiterscheinung können Eiter und/oder ein übler Geruch aus den Ohren auftreten. Bei akuter Ohrenentzündung solltest Du den Ohrreiniger nicht zu verwenden, da es beim Hund dann schmerzhaft brennt. In solchen Fällen gehe bitte direkt zu dem Tierarzt Deines Vertrauens.

Noch ein Grund für das Kratzen am Ohr könnten Flöhe oder Parasiten in Ohrnähe sein. Falls Du Ohrmilben, Dreck, Schmutz und eine Entzünding ausschließnen kannst, dann könnte dies der Fall sein. Zu den Symptomen und Behandlung gehe bitte zum Kapitel Flöhe und Parasiten.

Neben den genannten möglichen Gründen könnte auch ein Fremdkörper im Ohr das Kratzen bedingen. Vielleicht ein kleiner Käfer, vielleicht ein größeres Stück Dreck. Wenn Dein Hund schwimmen gewesen ist, dann könnte es auch sein, dass Wasser ins Ohr gelaufen ist, was nicht von alleine ablaufen konnte bisher. In all solchen Fällen hält der Hund oft den Kopf auch schräg. Bei solchen Anzeichen solltest Du auch lieber zum Tierarzt gehen, denn nur dieser kann den Fremdkörper ohne Schmerzen für Deinen Hund entfernen.

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Dein Hund kratzt sich nachts oder in Attacken?




Viele Hundehalter machen die Beobachtung, dass sich ihr Hund oftmals nachts oder nur in Attacken, also vielleicht ein bis zwei Mal am Tag mehrere Minuten heftigst kratzt. Dieses Kratzen kann sich denn sogar als sehr hysterisch darstellen. Wenn man keine Flöhe oder Parasiten oder auch Entzündungen feststellen konnte, dann kann ein möglicher Grund der Fellwechsel des Tieres sein. Zum Frühjahr und zum Herbst hin wechselt dieses nämlich, was einen phasenweise enormen Juckreiz auslösen kann. Was aber auch sein kann, gerade wenn sich der Hund nur nachts kratzt, ist dass das Kratzen psychologisch bedingt ist - beispielsweise könnte es das Resultat von Angst oder Nervosität sein. Schläft Dein Hund nachts alleine bzw. isoliert von Dir als Herrchen? Möglicherweise ist die Situation für Deinen Hund nicht tragbar, er könnte sich vernachlässigt oder einsam fühlen. Vielleicht mag Dein Hund auch keine komplette Dunkelheit, einige Hunde haben tatsächlich etwas Angst im Dunkeln. Hier könnte zum Beispiel ein kleines Nachtlicht Abhilfe schaffen. Wenn Dein Hund die Kratzattacken innerhalb von 2 bis 3 Stunden nach der Fütterung hat, dann ist eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit eine wahrscheinliche Ursache für das Kratzen. Hier verweise ich auf den Abschnitt Kratzen wegen Futtermittelallergie.

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Hund kratzt sich aufgrund zu langem Fell




Dieser Grund klingt simpel, ist aber tatsächlich ein sehr häufiger Grund, warum sich Hunde kratzen. Bei langhaarigen Hunden ist es unabdingbar, seinen Vierbeiner von Zeit zu Zeit das Fell zu schoren - oder das machen zu lassen, weil sich hier drin Dreck, Verfilzungen und Kletten verfangen.


In der Regel kann man das selber machen, es sei denn man legt Wert darauf, dass der Haarschnitt wirklich zu 100% perfekt ist. Wie man am besten vorgeht, ist von Hund zu Hund auch unterschiedlich. Eins gilt jedoch für alle Rassen: das Fell darf nicht zu kurz sein, denn wichtige Schutzfunktion wie zum Beispiel vor Kälte, UV-Strahlung oder anderen Umwelteinflüssen müssen bestehen bleiben. Bei Hunderassen wie dem Yorkshire Terrier oder dem Pudel kann die maschinelle Schur durch einen Tierhaarschneider durchführen. Einen solchen samt allen dafür notwenigen Zubehör (Schere, Aufsätze, etc.) kannst Du hier kaufen. Bevor Du mit der Maschine ansetzt, solltest Du allerdings Deinen Hund mit dem Gerät bekannt machen, indem Du es ihm zeigst und mit Leckerlis belohnst. Verknotungen und Verfilzungen solltest Du vorab mit der Schere entfernen. Informiere Dich vorab über die empfohlene Felllänge Deines Hundes und wähle den entsprechenden Aufsatz.

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Hund kratzt sich wenn man ihn krault oder streichelt




Du kennst es sicherlich - Du streichelst Deinen Hund oder krauelst ihn am Hals oder hinterm Ohr und plötzlich fängt er an sich wie verrückt zu kratzen. Dies kann folgende Ursachen haben:


Grundsätzlich kann dieses Verhalten einen Reflex darstellen, ein kleiner Punkt am Körper Deines Hundes löst Nervensignale aus und vermittelt dem Gehirn, dass es juckt, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Wenn es ein Reflex ist, dann ist dies nicht schlimm, sondern bei so gut wie jedem Hund vorhanden - also normal. Das Streicheln kann Deinen Hund auch einfach kitzeln. Es kann allerdings auch sein, dass gerade die Stelle, die Du streichelst, empfindlich reagiert und es dem Hund wegen der Berührung unangenehm juckt oder auch schmerzt. Schau am besten mal nach, ob Du an den entsprechenden Stellen auf der Haut Rötungen erkennen kannst, vielleicht auch sowas wie Schuppenbildung oder Verkrustungen. Wenn dies der Fall ist, dann könnte eine Entzündung vorliegen, vielleicht auch ein Parasitenbefall. Erkundige Dich in diesem Fall in den anderen Abschnitten dieser Seite oder suche einen Tierarzt auf.

Hund kratzt sich ständig an der Schnauze




Wenn Dein Hund sich an der Schnauze kratzt, kann auch dies mehrere Ursachen haben. Die harmloseste ist typischerweise das Kratzen als Stressabbau. Bei diesem inszeniert Dein Hund den Juckreiz mehr oder weniger, um sich dann schlagartig kurz an der Schnauze zu kratzen, um dann einfach mit dem weiterzumachen, was gerade durch das Kratzen unterbrochen wurde. Dein Hund tut dies, weil er gerade in diesem Moment nicht so genau weiß, wie er reagieren soll. Wenn Du Deinen Hund während eines solchen Kratzens mit einem einfachen „Aus“ unterbrechen kannst, so kann das ein Indiz dafür sein, dass es „Stresskratzen“ ist.


Eine weitere Alternative für das Kratzen an der Schnauze ist eine Entzündung der Talgdrüsen. Die Talgdrüsen Deines Hundes sitzen u.a. an den Lefzen des Tieres. Oftmals geschieht es, dass bei einer Nassfütterung diese Talgdrüsen verstopfen, weil der Hund an einige Stellen mit der Zunge nicht rankommt, um es sauber zu lecken. Fütterst Du also Deinen Hund mit Nassfutter und Du kannst das Stresskratzen kategorisch verneinen, dann könnte eine Entzündung der Talgdrüsen eine Mögliche Ursache sein. In solchen Fällen kennt Dein Tierarzt mögliche Therapien, oder Du versuchst es anstelle von Nassfutter einfach mal mit Trockenfutter und schaust, wie Dein Hund reagiert. Weitere Gründe können vorliegen, die auf dieser Seite bereits zuvor thematisiert wurden - allerdings sind diese beiden hier die häufigsten.

Hund kratzt sich am Halsband




Bei jüngeren, aber durchaus auch bei älteren Hunden, kommt es häufig vor, dass sich wie wild am Halsband gekratzt wird. Bei dem Kratzen am Halsband gibt es eigentlich nur zwei wirkliche mögliche Ursachen.


Entweder mag Dein Hund das Halsband nicht, er versucht er durch das Kratzen abzumachen. Gerade jüngere Hunde brauchen am Anfang erst einmal eine Eingewöhnungszeit, bis das Halsband auch nicht mehr unangenehm wirkt. Möglich ist auch, dass dem Hund zu viel Zug am Halsband liegt. Das kann durch u.a. durch falsche Leinenführung bedingt sein. In solchen Fällen eignen sich Brustgeschirre sehr gut, denn diese nehmen die Spannung aus dem Halsbereich, was für den Hund oftmals angenehmer ist. Als zweite Ursache kommen Flöhe oder Insektenstiche oder Entzündungen in Betracht, die direkt unter dem Halsband liegen. Auch das ist keine Seltenheit, denn unter dem Halsband ist es meist sehr warm, sodass sich hier bevorzugt Bakterien, Parasiten oder Insekten aufhalten. Man sollte also bei jedem intensiveren Kratzen am Halsband einmal checken, ob sich unter dem Halsband nicht vielleicht eine Juckreiz-auslösende Stelle befindet. Eine weitere, eher seltene aber durchaus vorkommende Möglichkeit, liegt im Material des Halsbandes. Einige Hunde vertragen keine Kunstfasern, sodass das Halsband auch selbst eine allergische Reaktion aus der Haut des Hundes auslösen kann. Oder das Halsband ist einfach aufgrund der Verarbeitung unangenehm, „pikzig“ zu tragen. Man könnte also auch ausprobieren, ob ein anderes Halsband den Juckreiz vielleicht nicht auslöst.

Hund kratzt sich oder an der Wand oder Tür, wenn er alleine ist




Wenn Du Deinen Hund alleine lässt, dann kommt es beim Hund sehr häufig vor, dass dieser unter sehr starken Trennungsängsten leidet. Dabei können Angst oder Panik den Hund dazu verleiten, mit aller Gewalt zu versuchen, zu seinem Herrchen oder Frauchen zu gelangen. Oft lässt es sich kaum vermeiden, dass bei der Heimkehr zum geliebten Vierbeiner die Türen oder Wände, mit unter auch Schränke, komplett zerkratzt sind. Nicht selten kratzen sich Hunde dabei auch selbst blutig, um den Stress abzubauen. Sollte Trennungsangst wirklich das Problem sein, so gilt es diese zu überwinden. Das gelingt durch verschiedenste Übungen. Eine hilfreiche Übung ist zum Beispiel, den Hund sitzen zu lassen, dann sich eine ganze Strecke von dem Hund zu entfernen und ihn erst zu rufen, wenn man sich wieder zu dem Hund gewandt hat. Die Strecke kann hierbei Stück für Stück erhöht werden. Somit lernt der Hund, dass er keine Angst haben muss, wenn das Herrchen/Frauchen sich von ihm abwendet. Wenn Du einen Welpen hast, dann solltest Du ihm von Anfang an daran gewöhnen, auch einmal alleine zu sein. Warte nicht all zu lange ab, die Spielregeln sollten so früh wie möglich deutlich werden. Die Abwesenheitszeiten sollten dabei aber auch nicht zu lang sein.

Eine weitere Möglichkeit, warum Dein Hund während Deiner Abwesenheit und wenn er alleine ist Wände und Türen oder sich selbst zerkratzt, könnte Langeweile sein. Der Hund sucht sich eine Beschäftigung und benutzt kratzen, um sich abzulenken, ggf. auch um einfach Stress und Bewegungsdrang abzubauen. Hier solltest Du wirklich vorbeugen und Deinem Hund eine kleine Ablenkung hinterlassen, wenn Du ihn verlässt. Eine gute Möglichkeit ist hier ein Beschäftigungsspielzeug für Deinen Hund, oder was viele Hunde auch lieben sind Kauwurzeln. Letztere sind besser geeignet als Kauknochen - denn hiervon sollte man dem Hund keine geben, wenn er alleine ist, die Gefahr des Verschluckens ist wirklich viel zu groß. Eine Kauwurzel ist da die deutlich bessere Variante!

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Hund kratzt sich aus Nervosität




Hunde kratzen sich sehr häufig auch aus Nervosität. Dabei sind einige Hunderassen besonders „gefährdet“, da sie vom Wesen her eher aufgeweckt und aufgeregt sind.


Häufig tritt dieses Verhalten bei Terriern (z.B. Jack-Russle Terrier) oder bei Möpsen (Möpse sind tatsächlich eher nervöse Zeitgenossen) und ähnlichen eher kleineren Hunderassen auf. Allerdings sind größere Hunderassen davon natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen. Nervosität kann entweder bedingt durch Situationen entstehen, zum Beispiel durch konkrete Stressauslöser (Hunger, Alleinsein, Autofahren, Gassi gehen, Lärm bzw. Geräusche, aber auch Langeweile oder Konfliktsituationen mit Mensch oder Hund), oder durch das Wesen allein bedingt. Dabei sind Hunde, die vom Wesen her nervös sind, oftmals unter Dauerstrom. Durch das Kratzen wird den Stress abgebaut. Bei schreckhaften Hunden ist das Kratzen daher oft ein Anzeichen für Stress und Nervosität. Eine gute Möglichkeit für eine Art Verhaltenstherapie können hier Bachblüten für Tiere* sein. Mit dem Ergänzungsfuttermittel, welches von Tierheilpraktikern empfohlen wird, kann man seinen Hund auf natürliche Art und Weise beruhigen. Natürlich ist das nicht unbedingt eine Dauerlösung, da man eher am Verhalten des Hundes grundsätzlich arbeiten sollte, jedoch für akute Stresssituationen ein absolut bewährtes Mittel.

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